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Bärenbrunn war im 14. Jahrhundert ein kleines Dorf
gelegen am Eingang des "Haberteich" in das Haupttal (Bärenbrunnertal).
Es war Eigentum der Abtei "Klingenmünster". Wahrscheinlich
ist die Dorfanlage auf eine frühere Kirchenanlage
zurückzuführen, die als Wallfahrtskirche diente, denn die
dort lebenden Menschen wurden als "Michaelleute" bezeichnet,
d.h. die Kirche war wahrscheinlich dem Heiligen Michael
geweiht. Die Leute waren Leibeigene und hatten Frondienst zu
leisten.
1389 gab das Kloster das Dorf dem Grafen Eckelbrecht von
Dürkheim zu Genuss. Dafür übernahm er – sein Wohnsitz war
Burg Drachenfels – den Schutz des Klosters und dessen Hüter. |
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1485 ging Bärenbrunn kurz in den Besitz des "Hans von Trott"
über.
In der Reformationszeit
(16. Jahrhundert) wurden die Bewohner auf Veranlassung der
Eckelbrechts vorübergehend protestantisch.
Im 30–jährigen Krieg (1618-1648) wurde Bärenbrunn zerstört und leutlos.
Busenberg zählte noch fünf Einwohner.
Es folgte eine baldige Neubesiedelung die jedoch in den "Orleanischen
Kriegen" (Erbansprüche Luis XIV bezüglich seiner Schwägerin Lieselotte
von der Pfalz) 1689 wieder zerstört wurde. Nach Abzug der Franzosen
siedelten sich wieder Leute in Bärenbrunn an.
1712 übergab Phillip Heinrich Eckelbrecht von Dürkheim dem Bürger
Nickolaus Lorch von Bergzabern die Äcker, Wiesen und Wälder von
Bärenbrunn durch Erbbestandsbrief gegen eine jährliche Erbpacht von 50
Gulden. Lorch hat den heutigen Hof und die Mühle angelegt.
Während der "französischen Revolution" wurden die Güter versteigert. Die
Mühle ersteigerte Jean Ganter für 800 Gulden und den Hof ersteigerte der
bisherige Pächter Friedrich Haage für 4000 Gulden.
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